Beispiele

Nur eine kleine Auswahl an möglichen Formaten …

Draußen, drinnen, mitten im Leben

Hier ein paar Beispiele, wie praxisnahes Sprachcoaching aussehen kann. Es gibt natürlich noch viel mehr Möglichkeiten, besonders auch für den Beruf! Weitere Formate entwickle ich gern flexibel und passend für unterschiedliche Situationen, Interessen und Ziele. Klick unten auf die Titel für mehr Infos.

Auf einem Wochenmarkt entdecken wir bekannte und unbekannte Produkte und fragen nach Qualitäten, Mengen und Preisen. Danach planen wir gemeinsam ein (fiktives) Menü und tauschen uns über Zubereitung und Geschmack aus.
Du überlegst, was du kochen sollst? Hier gibt’s Ideen und die Wörter dazu!

In einem Modehaus schauen wir uns nach Größen, Farben, Materialien und Preisen um. Wir entdecken Wörter für Kleidungsstücke und testen typische Sätze und Fragen beim Anprobieren: „Steht mir das?“, „Haben Sie diese Jacke auch in anderen Farben?“, „Wie kann ich das umtauschen?“ und so weiter.
Weißt du, was Klamotten sind? Nein? Hier erfährst du es!

Berlin hat viele schöne Parks. Dort gibt es Bäume, Büsche, Bänke – und manchmal sogar einen See. Auf einem Spaziergang sprechen wir Leute an und fragen sie zum Beispiel nach dem Weg. Später im Café tauschen wir uns über die Landschaft und unsere Eindrücke aus.
Baumstamm oder Stammbaum: Was gibt es im Park? Wir finden es raus!

Am Regionalbahnhof warten Menschen auf ihre Züge und haben Zeit für kurze Gespräche. Wir fragen freundlich, wohin sie fahren, was sie heute gefrühstückt haben oder wie ihr Tag war. Thema egal: Hauptsache reden! In der Gruppe ist es leichter und macht Spaß.
Mut zum Ansprechen: Schritt für Schritt gemeinsam.

Im Kaufhaus entdecken wir Küchen- und Haushaltsgegenstände, sprechen über Funktionen, Eigenschaften, Muster und Materialien. Ganz nebenbei knacken wir das Geheimnis der langen Wörter: Wie man sie versteht und selbst bildet.
„Haushaltswarenabteilung“: Ein Wortmonster aus sechs kleinen Teilen. Erkennst du sie?

In der Ausstellung „Stadt-Natur-Mensch“ erkunden wir die Vielfalt der Stadtnatur und erfahren, wie Kleingärten Ökosysteme schützen. Wir sprechen über Pflanzen, Tiere und urbane Zusammenhänge – und üben Deutsch für Beschreibungen und Meinungen.
„Da ist der Wurm drin.“ Wir finden raus, was das ökologisch und sprachlich bedeutet. 🙂

Am Hauptbahnhof fahren Züge, S-Bahnen, Busse und Taxis. Aber was fährt wohin? Wir lesen Schilder und hören Ansagen, fragen nach Verbindungen und Zeiten. Typische Formulierungen probieren wir direkt aus. Dabei wird sogar die Grammatik klarer.
Er geht an „die“ Haltestelle, sie steht an „der“ Haltestelle. Hä? Das klären wir.

In einem Möbelhaus richten wir ein (fiktives) Wohnzimmer ein. Wir vergleichen Stile und Materialien, sprechen über Vorlieben und beschreiben, was für uns „gemütlich“ bedeutet. Dabei nutzen wir Wortschatz für Farben, Formen und Funktionen sowie Redemittel für Meinungen und Begründungen.
Welches Sofa gefällt dir am besten? Erzähl uns, warum!

Hier geht es um Ideen und persönlichen Ausdruck. In einem Baumarkt entdecken wir Materialien fürs Bauen, Basteln und Gestalten. Wir stellen unsere Einfälle vor und sprechen über Möglichkeiten („Könnte das funktionieren?“, „Was wäre besser?“, „Ich würde es so machen, weil …).
Malen, schneiden, sägen – du hast die Ideen, wir finden die Sprache!

Wie funktioniert das deutsche Wahlsystem? Wie arbeitet der Bundestag? Warum hat man bei Bundestagswahlen zwei Stimmen – und welche ist wichtiger? Wir besuchen eine Infoveranstaltung im Reichstag und besprechen das Ganze auf der Kuppel und/oder in einem nahe gelegenen Café.
Grundmandatsklausel? Sondervermögen? Zweitstimme? Hier wird es klar!

Die Ausstellung „Wohnen in Berlin“ zeigt, wie die Stadt früher und heute mit dem oft starken Wachstum umgegangen ist. Der Hobrecht-Plan von 1856 z.B. prägt das Gesicht Berlins bis heute! Wir schauen uns das an und diskutieren über die interessante Geschichte und über sprachliche Phänomene, die wir in der Ausstellung finden.
Warum hat Berlin kein echtes Zentrum, aber so viele Parks? Dies und mehr finden wir raus!

Wie hat die Mauer den Alltag in Ost und West geprägt? Davon erzählen im Tränenpalast Dokumente, Zitate und Erinnerungen aus der Zeit des geteilten Berlins. Wir hören und lesen sie und sprechen über Trennung, Kontrolle und Freiheit. Und über Sprachwitz – den die Berliner sich wohl in jeder Situation erhalten.
Tränen und Hoffnung: Lass uns darüber reden!